Ein Experiment für mehr innere Ordnung – Unterbrechung

Eigentlich wollte ich schon viel weiter sein, im Entspannungsprogramm, aber es gab eine Unterbrechung von 2 Wochen.

In der ersten Woche hat mich eine Grippe niedergestreckt, in der zweiten Woche verreiste ich wegen einer Trauerfeier.

Während den Fieberschüben war nicht an Meditation oder an Entspannungsübungen zu denken.
Stattdessen hatte ich viel Kontakt zu  meinem „inneren Arzt“, der ganz genau an die Stellen gelangen konnte, die Hilfe benötigen.
Ich reiste an einen sicheren Ort, um meinem „inneren Arzt“ zu begegnen.
An dieser Waldlichtung gab es einen wunderbar weichen, mit Moos bedeckten Waldboden, auf dem ich mich niederließ.
Mein „innerer Arzt“ ist eine weise, alte Frau. Sie wartete schon auf mich.
Eine sanfte Schwingung ließ meinen Körper leichter werden und ließ mich etwas schweben. Ich spürte, wie auch meine schmerzenden Glieder leichter wurden… Arme und Beine wurde immer leichter.
Etwas über dem Boden schwebend wurde ich dann von einem leichten, grünen Nebel umgeben, der sich wie ein sanfter Balsam auf meinen Körper legte. Grün wirkt heilend und die Vorstellung einer sanften heilenden Zuwendung lies mich tief entspannen und endlich Schlaf finden.
Erwartungen tendieren dazu auch einzutreffen. Und so hatte ich die Erwartung, dass mein Körper genau weiß, wie er sich heilen würde.
Zeit und Ruhe liessen den Körper heilen und wieder zu Kräften kommen.
Es ist ok, abgelenkt zu werden oder sich um wichtige Dinge zu kümmern, die sich in solchen Momenten wichtiger anfühlen.
Das Entscheidende ist, wieder zurück zu kehren zu den Zielen die man verfolgt.
Beim Meditieren wird man auch oft abgelenkt, aber das wieder zurückkommen in die Konzentration bringt uns dem Ziel der inneren Ruhe näher.