Ein Experiment für mehr innere Ordnung – die zweite Woche –

Es sind doch nur 45 Minuten…

Gar nicht so leicht, diese im Tag unterzubringen. Morgens ist man zu müde, abends auch.
Also bleibt noch mittags ein guter Moment.
Zur Tagesmitte fällt die Konzentrations- und auch Leistungskurve auf natürliche Art etwas ab.
Dieses Zeitfenster hat sich als günstig erwiesen – für eine Entspannung, nicht unbedingt für geistiges Training.
Noch immer schlafe ich ein, was sicher auch auf meine gut trainierte Entspannungsfähigkeit zurück geht.
Entspannen ist also nicht das Problem, sondern eher die wache Aufmerksamkeit.
Und das zieht sich auch durch den Tag.

Wenn ihr abspült, Wäsche aufhängt, wenn ihr zur Arbeit fährt… seid ihr voll bei der Sache?
Seid ihr mit Eurem Geist bei der Sache, die ihr gerade macht? Oder denkt ihr schon an den nächsten Schritt?
Immer mit einem Bein in der Zukunft oder noch am Grübeln über die vergangenen Momente?

Innere Ruhe und innere Ordnung entstehen, wenn der Geist zu Ruhe kommt.
Der erste Schritt ist zu bemerken, dass wir ständig die Gedankenmühle in Gang halten.
Der zweite, die Gedanken immer wieder bewusst auf die Sache zu lenken, die wir gerade machen.